Geisticher Impuls

Diese Gedanken für Urlauber - und uns Einheimische:

Herzlich willkommen im Königswinkel!

Im Namen der evangelischen Kirchengemeinden zwischen Kempten und Füssen heiße ich Sie herzlich willkommen im wunderschönen "Königswinkel"

Die Liebe zur Natur führt viele Urlauber in unsere schöne Gegend. Sie freuen sich an der Schönheit der Berge, atmen befreit die gute Luft und genießen das wohltuende Wasser der vielen, ganz unterschiedlichen Seen.

In der Öffentlichkeit und in der Politik wird viel über den Erhalt und die Zukunft der Schöpfung diskutiert. Vor allem junge Menschen bringen ihre Sorge darüber in den "Fridays for future" zum Ausdruck.

Nutzen Sie doch die Gelegenheit und lassen sich von der Natur inspirieren. Im Urlaub haben Sie Zeit und Sie sind unterwegs in wunderschöner Natur. Das ist die Gelegenheit zum Nachdenken: "Wofür schlägt mein Herz?"

"Was liebe ich am Leben?"

"Wie kann ich das schützen?"

"Wofür kann ich mich mit Leidenschaft einsetzen?"

Mit Sicherheit werden Sie ein paar Erkenntnisse gewinnen, die Sie mit nach Hause nehmen können. Und wenn es nur ein Gedanke ist - wir solten das nicht unterschätzen. "Ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen." (Greta Thunberg)

In diesem Sinne: Haben Sie einen schönen Urlaub. Vielleicht wird es ja ein "Urlaub für den Unterschied".

Ihr

Jörn Foth, Pfarrer und Urlauberseelsorger

(Originaltext aus "Geh aus mein Herz und suche...", Gästebroschüre 2019)

 

Gedanken aus 2018 - Nachlese...

Was umsonst ist, das ist nichts wert - so heißt es oft. Bei unserem Glauben ist es anders. Die biblische Jahreslosung für 2018 lautet: Gott spricht: Ich will dem Durstigen von der Quelle des lebendigen Wassers geben -  umsonst.

 

Das, was unseren Durst nach Leben wirklich stillt, kann ich mir nicht kaufen - es wird mir geschenkt, einfach so. Das heißt dann aber im Umkehrschluss: Alles das, worauf ich im Leben so mächtig stolz bin, mein Beruf, mein Erfolg, alles, was ich mir aufgebaut hat, hat vor Gott keine entscheidende Bedeutung. Wenn ich zu Gott komme, darf ich das alles beiseite legen. Vor Gott kann ich nur mit leeren Händen treten - denn nur leere Hände können gefüllt werden.

Das ist umsonst - aber es wird mich etwas kosten: Ich werde mir Zeit einräumen müssen, Gott zu begegnen. Von allein geschieht das nicht. Wenn ich meinen Tagen mit Aufgaben und anderen Dingen zupacke, ohne Zeit zu finden, mal über Gott nachzudenken, in der Bibel zu lesen, still vor ihm zu sein, dann werde ich von vielem trinken, aber garantiert nicht von der Quelle des lebendigen Wassers. Für Gott Zeit einräumen, einen Platz für ihn sichern im Tagesablauf - das klingt so leicht, und kann einem doch manche Mühe kosten. Aber es lohnt sich, und es wäre ein guter Vorsatz für dieses neue Jahr.

 Andreas Waßmer, Pfarrer in Pfronten von 2002-2018

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